Dienstag, 28. Oktober 2014

Tag sechzehn - Halbzeit

"Wie nennt man das Vorspiel bei Vegetariern? - Biolek" Christoph Grissemann

Zuerst das Wichtigste: ich habe kein Gramm abgenommen. Es ist halt wie ich bereits des Öfteren betonte: es kommt ausschließlich auf die Menge an. Einfach weniger essen! Es könnte so leicht sein.

Ansonsten komme ich zurecht. Am meisten vermisse ich den Käse. Aufläufe oder Pizza ohne Käse... unvorstellbar. Nie würde ich soweit gehen und favorisierte Gerichte so dermaßen entstellen. Fleisch ist mir als alleiniges Hauptgericht im Grunde egal. In Kombination vermisse ich es. Schon. Ja. 

Bedeutet, meine Ernährung ist zurzeit sehr eintönig. In der Mittagspause gibt es mitgebrachten Salat, Obst, Bretzeln oder Pommes von Pommesglück in der Niki de Saint Phalle Promenade. Was ich dagegen unternehmen könnte, hat sich mir bisher nicht erschlossen. Das muss mir jemand erklären und vorleben, sonst fehlt mir der Antrieb dafür. 
Das Gute ist, ich habe weder Hunger, noch leide ich großartig unter dem Verzicht. Ich habe auch zu viel um die Ohren und entsprechend wenig Zeit mir Gedanken um das Essen zu machen. Es ist wirklich so und soll nicht nur nach optimal genutzter Zeit oder nach ehrgeizigem Anhäufen von Reichtümern oder Wissen klingen. Natürlich macht es Spaß sich am Wochenende die Zeit zu nehmen im Internet nach Rezepten zu suchen, einen Einkaufszettel zu schreiben und eine Stunde im Supermarkt zu verbringen, die Minuten vor dem Pfandautomaten nicht mitgerechnet! Das fällt bis zum 13. November weg. Die Möglichkeiten sind ganz einfach nicht gegeben. Als Veganer kann man nur „nachkochen“ oder simulieren. Das ist nicht dasselbe wie kochen. Es gibt nun mal eine klare Definition von Lasagne oder oder oder.

Das werte Befinden ist nicht in Mitleidenschaft gezogen. Ich würde mich jetzt auch nicht als Genussmenschen bezeichnen, den der Verzicht mental niederringt. Es ist ja schon dekadent genug, wenn man sich aussuchen kann, was man alles nicht isst.
Körperlich kann ich ebenfalls keinen Unterschied ausmachen. In dem Bereich ist eh nichts mehr zu retten. Da fallen jegliche Maßnahmen wie Sport oder Ernährung unter den Begriff Instandhaltung.

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